No mash for trash

No mash for trash

von Tim Pauli

Samstag, 27. Mai

Seit ein paar Monaten organisiere ich mit zwei Freund*innen ein Clean Up. Das bedeutet: wir wollen die Natur von Müll befreien.

Wir treffen uns in Wien Mitte, von dort aus fahren wir in den nahegelegenen Nationalpark Donau-Auen. Ich bin ein bisschen aufgeregt, werden die Leute auch kommen, die sich angemeldet haben… Doch alles läuft gut: zu vierzehnt fahren wir bis Haslau, von dort geht es zu Fuß weiter. Ein Nationalpark-Ranger begleitet uns bis an die Donau und stellt den Nationalpark vor.

Wir bekommen Müllsäcke und los geht’s – Tennisbälle, Flaschen, Styropor, leider gibt es viel zu finden! Ca. 1,5 km Donauküste befreien wir von Müll. Glücklicherweise haben wir schönes Wetter und genießen ein Picknick in der Sonne…
Wir plaudern und sammeln oft in kleineren Gruppen, die durch den Auwald streifen und wenn wir müde sind machen wir Pause am Fluss.

Nachdem wir am Nachmittag auch noch fleißig Müll gefunden haben, kommt der Ranger wieder. Ein paar sind noch im Fluss baden. Wir laden auf. Ein ganzer Anhänger mit Müllsäcken ist es diesmal geworden.

Es ist zwar weniger Müll als bei den letzten Clean Ups, aber immer noch einiges!

Anschließend spazieren zum Bahnhof nach Haslau und fahren zurück nach Wien Mitte.

Es war ein super Tag – vielen Dank fürs Mittmachen!

Sonntag, 28. Mai

Treffpunkt: WWF Hauptquartier. Das Büro liegt gegenüber der Ottakringer Brauerei, Malzwolken ziehen mir durch die Nase, während ich auf den Rest der Gruppe warte. Als alle angekommen sind, gehen wir in einen großen, hellen Raum und breiten den Müll aus. Der Müll wurde in der Geschirrspülmaschine gewaschen und ist jetzt gut zu bearbeiten. Mit Heißklebepistole, Scheren und anderen Werkzeugen machen wir uns daran ihn zu verändern.

Hier ein Teil der Ergebnisse:

Über den Autor

Ich heiße Tim und studiere Orientalistik an der Uni Wien. Seit ich 2011/12 am Action Leader Training von Generation Earth teilgenommen habe, bin ich begeistert von der Gruppe.

So gut es mir meine Freizeit erlaubt, nehme ich an Veranstaltungen teil und organisiere sie teilweise auch mit. Besonders interessant finde ich die Reduktion von Erdöl-(Produkten) in unserem Leben.

Tim

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