Eat for Change!

Eat for Change!

Team: Clemens, Hannes, Magdalena, Sophie

Wir streben eine Welt an, in der Jung und Alt Verantwortung für unseren Planeten übernehmen, indem sie sich umweltschonend und klimafreundlich ernähren.

 

Unser Projektziel:

Wir wollen den kritischen Blick von SchülerInnen auf die Ernährungsgewohnheiten der Menschen schulen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie durch nachhaltigere Ernährung ihren Teil zum Umweltschutz beitragen können. Ziel ist es, Eigeninitiative der SchülerInnen zu bewirken und Raum für weiterführende Projektideen der SchülerInnen zu schaffen.

 

Gymnasium Ödenburgerstraße in Floridsdorf, Wien:

Ende Juni. Die SchülerInnen befanden sich kurz vor ihren wohlverdienten Ferien. Die letzten Tage an dem Floridsdorfer Gymnasium waren geprägt von Entspannung und Freude. Nur eine Klasse hatte noch Energie, um einen zweitägigen Workshop zu absolvieren. Und auch das „Eat for Change-Team“ traf energiegeladen und hochmotiviert in der Schule ein. Mit viel Enthusiasmus schafften wir es, den Großteil der 5D auf unsere Seite zu reißen. Das Interesse der SchülerInnen stieg immer mehr und das Projektziel schien in greifbarer Nähe. Logisch – immerhin wurde der Workshop gar meisterhaft ausgearbeitet.

Im November hatten wir die Möglichkeit, mit einer zweiten Klasse (der 2B) an der Schule zu arbeiten. Diesmal waren die SchülerInnen deutlich jünger, aber nicht weniger motiviert! In den folgenden Monaten möchten wir gemeinsam mit den SchülerInnen beider Klassen die erarbeiteten Themen rund um nachhaltige, klimaschonende Ernährung in Form einer Kunstausstellung an der Schule präsentieren! Vielen Dank jetzt schon mal an alle motivierten Lehrerinnen für die gesamte Mitarbeit!

 

Die Workshops in den Klassen gliederten wir in vier Module zur nachhaltigen Ernährung:

 

Tag 1

Basics (Sophie)

  • Eine starke Beziehung zur Zielgruppe ist Grundvoraussetzung, um eine Veränderung der Gewohnheiten zu bewirken. Eloquent, schlagfertig und humorvoll wie sie ist, war es ein Leichtes für Sophie, das Interesse der Klasse zu wecken und Grundbegriffe wie „Nachhaltigkeit“, „Foodprint“ und „ökologischer Fußabdruck“ zu erarbeiten.
  • Die Erkenntnis über persönliche Verhaltensmuster zu erlangen, war ein weiterer Part von Sophie.

Global Scope (Magdalena)

  • Welche Produktionsketten hinter welchen Produkten stehen, ist für einen Großteil der Bevölkerung vermutlich uninteressant – doch das ändert sich schlagartig, wenn du den grandiosen und interaktiven Vortrag von Magdalena miterleben durftest.
  • Die Frage zu klären, wie ich als KonsumentIn Einfluss auf diese Prozesse nehmen kann, war sicher einer der kniffligsten Teile unseres Workshops. Trotz einiger Seitenhiebe in Form von Falschaussagen und der Sturheit darauf zu beharren, hat Magdalena ihre ZuhörerInnen stark zum Nachdenken angeregt, sodass sie am folgenden Tag, bei Modul 3+4, umso engagierter mitmachten.

 

Tag 2

Personal Scope (Clemens)

  • Nicht nur die beiden brillanten Mädels, sondern auch Clemens hat eine Glanzleistung hingelegt, als er gemeinsam mit den SchülerInnen die direkten Auswirkungen auf die Umwelt, sowie die Möglichkeit diese bewusst wahrzunehmen, erarbeitete.
  • In Form einer spitzenmäßig vorbereiteten Quizshow zu den Auswirkungen einer sehr fleischlastigen Ernährung auf unsere Gesundheit, hat auch Clemens es geschafft, die Spannung der beiden kontrahierenden Teams zu steigern und gleichzeitig mit seinem Fachwissen zu brillieren.

Next Steps (Hannes)

  • Um den Kreis zu schließen, mussten wir den mittlerweile bereits umweltbegeisterten Teenagern auch zeigen, wie man sich denn nun nachhaltig und umweltschonend ernähren kann. Das geht natürlich am besten, wenn man selbst drauf kommt – daher gab es an dieser Stelle wieder ein gemeinsames Brainstorming. Dabei kamen wir z.B.: auf die Begriffe „regional, saisonal und biologisch“ sowie zu dem Schluss, dass eine Reduktion des Fleischkonsums und die Umstellung auf BIO-Fleisch stark zum Umweltschutz beiträgt. Ebenfalls mit eingebunden wurde das Thema Lebensmittelverschwendung (siehe: www.wwf.at/die-haelfte-der-lebensmittelabfaelle-ist-vermeidbar)
  • All das führte dazu, dass die TeilnehmerInnen ein großes Verlangen danach entwickelten, das Neuerlernte weiterzugeben. So gab es am Ende ein gemeinsames Brainstorming, wie es jetzt weiter gehen könnte.

 

Ergebnisse:

  • Viele der Informationen waren für die SchülerInnen neu.
  • Das Interesse an nachhaltiger Ernährung ist bei vielen Jugendlichen ein wichtiges Thema/wird bei den Meisten zu einem wichtigem Thema, sobald die Zusammenhänge zwischen Umweltproblemen/Klimawandel und der individuellen Ernährungsweise erklärt werden.
  • Beim abschließendem Brainstorming mit der 5. Klasse hatte  die Mehrheit die Idee, durch eine Kunstausstellung die Aufmerksamkeit anderer SchülerInnen (und LehrerInnen!) auf dieses wichtige Thema zu lenken.
  • Auch die 2. Klasse Sprang auf den Zug auf – einige der jungen Burschen waren schon am Ende des Workshops voll motiviert, Kurzfilme zu drehen und andere Darstellungen auszuprobieren!

Sieh dir unser Video an!

Ein kleiner, visueller Einblick in unsere Workshops:

Abschlussausstellung des Projektes “Eat for Change” in Kooperation mit Südwind:

Hallo! Wenn du einen Workshop wie unseren selbst durchführen möchtest, teilen wir sehr gerne alle Materialien, die wir verwendet haben gratis mit dir! (ausgenommen Flipchart, Marker, Beamer, Laptop).

Kontaktiere mich einfach!

Schreibe eine E-Mail an Hannes

Eat for Change Projektteam

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